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Ufos und geheime Technologie im Dritten Reich
W.T.C 11,09,2001
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Seltsames Artensterben.

Bienenvölker verschwinden spurlos ins Nichts

Experten sind ratlos: In den USA verschwinden immer mehr Honigbienen auf mysteriöse Art und Weise. In 24 Bundesstaaten sind bereits rund 70 Prozent der Bienen von der Futtersuche nicht mehr zurückgekehrt.
Die Ursache für das Verschwinden ist unklar. Es könne sein, dass die Insekten die Orientierung verlieren, geschwächt sind oder der Kälte zum Opfer fallen. Auch Pilze, Viren, Pestizide oder verunreinigte Bienennahrung führen Experten als Erklärungen an. „Ich habe so etwas noch nicht erlebt“, sagte der Imker David Bradshaw der „New York Times“. „Ein Bienenkorb nach dem anderen blieb leer. Da lebt jetzt keine Biene mehr.“ Dass die Bienen einfach nur das Weite suchen, sei abwegig, so Jerry Hayes vom Florida Department of Agriculture. „Bienen fliegen immer wieder zu ihrem Stock zurück. Sie sind so sozial, niemals würden sie ihre Königin und ihre Nachkommen alleine zurücklassen.“

Die Bienenkrise betrifft in den USA auch auf die Landwirtschaft. Immerhin bestäuben sie Obst, Nüsse und Gemüse im Wert von 14 Milliarden Dollar pro Jahr. Im Bundesstaat Michigan werden 125 verschiedene Nutzpflanzen angebaut, 65 davon werden von Bienen bestäubt.Das entspricht 80 % der Nutzpflanzen.
Das Sterben der amerikanischen Honigbienen ist auch für Deutschland ein Problem. Nicht nur, weil die Bienen für viele Obst- und Gemüsesorten die einzigen Bestäuber sind und eine schlechte amerikanische Ernte die Preise für deutsche Importfrüchte wie Kiwis oder Maracujas die Höhe treibt. Auch die geringere Honigausbeute betrifft deutsche Haushalte.

Denn mit einem pro Kopf Verzehr etwa 1,5 Kilogramm pro Jahr liegen die Deutschen an der Weltspitze. Nur 20 Prozent des Bedarfs können hierzulande durch eigene Produktion gedeckt werden – der Rest wird importiert. In diesem Jahr scheinen die Imker jedoch Glück zu haben. Durch den milden Winter seien zumindest in Thüringen nur 20 Prozent der Insekten gestorben, so der Vorsitzende des Landesverbandes Thüringer Imker, Frank Reichardt.
„In den vergangenen beiden Wintern waren es jeweils über 30 Prozent.“ Allerdings könne es sein, dass manche Tiere durch die milden Temperaturen des Herbstes länger als gewöhnlich auf Nahrungssuche waren. Die so verkürzte Winterruhepause könnte die Bienen geschwächt haben.

USA – Nachdem Wissenschaftler immer noch über das mysteriöse Verschwinden der Bienenpopulation in Nordamerika rätseln, kommt aus den USA eine neuen Hiobsbotschaft: Es gibt Hinweise, dass auch die Hummeln verschwinden.

Wie das „Plentymag.com“ berichtet, meldete Robbin Thorp, dass er befürchtet, dass die Franklin Hummel möglicherweise bereits völlig verschwunden ist. Von der einst im Nordwesten der USA häufig vorkommenden Hummelart konnte 2006 von Insektenforschern nur eine einzige Arbeiterhummel nachgewiesen werden. In diesem Jahr fand Thorp noch kein einziges Exemplar. Auch für das Verschwinden von zwei weiteren Arten sieht Thorp erschütternde Anzeichen.

Laut AFP sind Wildhummeln für die Bestäubung von 15 Prozent der Nutzpflanzen und Getreide in den USA verantwortlich. Besonders Tomaten, Pfeffer und Erdbeeren hängen vom Besuch der dicken Brummer ab.

Was bislang nur wenigen bekannt war, die Wildhummeln verschwinden schon seit einigen Jahren, weshalb zahlreiche Farmer bereits kostenaufwendig kommerziell gezüchtete Hummelstöcke einkaufen, um die Bestäubung der ernte sicherzustellen.

Was für das verschwinden der Wildhummeln verantwortlich ist, bleibt – wie bei den Bienen – bislang ein Rätsel.

Das mysteriöse Sterben der Frösche

Rund 170 Arten sind dem Parasiten in den vergangenen zehn Jahren schon zum Opfer gefallen, 1900 sind von der Ausrottung bedroht.

Ein dramatisches Artensterben alarmiert Wissenschaftler und Naturschützer: Frösche und Kröten verschwinden in bisher nicht gekanntem Tempo vom Globus. 6158 Amphibienarten gibt es nach neuesten Zählungen auf der Welt, ein Drittel davon gilt inzwischen als bedroht. Artenschützer befürchten, sehr viele Amphibien-Arten könnten für immer von der Erde verschwinden. Vor allem eines bedroht die Amphibien weltweit: Chytrid, eine Hautpilz-Erkrankung, die fast immer zum Tod führt. Bis zu 170 Arten sind dem Parasiten in den vergangenen zehn Jahren bereits zum Opfer gefallen, weitere 1900 sind Schätzungen zufolge durch den Chytrid von der Ausrottung bedroht.

"Das ist ein Beispiel für eine Krankheit, die eine ganze Tierart befällt, etwa alle Säugetiere, alle Vögel oder alle Fische", erklärt der Herpetologe Joseph Mendelson vom Zoo in Atlanta. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus aller Welt berät er noch bis zum Freitag über Rettungsmaßnahmen.

Rasend schnell breite sich der Pilz unter bestimmten Arten aus, erzählt der Biologe Michael Veith. Der Deutsche lehrt an der Universität in Amsterdam Tiersystematik und Biogeografie und beschäftigt sich unter anderem mit dem Verschwinden der Amphibien. Infiziert der Pilz erst einmal ein Tier, wächst er auf der feuchten Amphibienhaut und verstopft dort die Poren. Frösche und Kröten atmen nämlich durch ihre Haut und ersticken, wenn der Chytrid-Pilz sie verstopft. Auch in Spanien und Frankreich wurde der Parasit bereits entdeckt, vermutlich hat er Deutschland auch schon erreicht.

Wie schnell diese Pilzinfektion eine Art ausrotten kann, zeigt die Goldkröte in den Nebelwäldern Costa Ricas. Wie ein riesiges Meer von Farbtupfern sah dort früher der dämmrige Waldboden aus, wenn die fünf Zentimeter langen, gold-orange-farbenen Männchen auf der Suche nach Weibchen unterwegs waren. 1987 zählten die Forscher noch 1500 dieser Goldkröten, 1988 und 1989 entdeckten sie dann jeweils genau eine einzige Goldkröte. Seither gilt die Art als verschollen, berichtet Michael Veith. Vermutlich ist die Goldkröte Opfer des Chytrid-Pilzes.

Die Infektion trifft vor allem Arten, die an Flüssen und Bächen leben. Eines der prominentesten Opfer sind die Harlekinfrösche, die in den mittleren Höhen der Anden Südamerikas zu Hause sind. Viele Arten dieser Harlekinfrösche sind endemisch, sie kommen also nur in einem sehr kleinen Gebiet, einem Andental oder einem Bergkessel und sonst nirgendwo auf dem Globus vor. Erreicht der Pilz eine solche Population, löscht er schnell eine Art vollständig aus. Auf diese Weise sind bereits viele Harlekinfrösche ausgerottet worden, berichtet Michael Veith.

Wie aber kommt der Pilz zu den Fröschen? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Bei einer davon fällt der Verdacht sogar auf die Forscher selbst. Bekannt ist, dass der Pilz in Form extrem widerstandsfähiger Sporen im Schlamm eines Gewässers eine Zeit lang überleben kann, ohne dass er auf der Haut eines Amphibiums wächst.

Stapfen Wissenschaftler auf der Suche nach ihrem Forschungsobjekt durch diesen Schlamm, bleiben neben dem Matsch dann manchmal wohl auch Pilzsporen an den Gummistiefeln hängen. Ein paar Tage später ist der Forscher dann vielleicht in einer ganz anderen Weltgegend weiteren Amphibien auf der Spur und hinterlässt dort unwissentlich die fatalen Pilzspuren mit seinen Stiefelabdrücken im Schlamm.

Manchmal haben Forscher eine Froschart gerade neu entdeckt, erzählt Michael Veith. Zwei oder drei Jahre später kommen sie zurück, um die neue Art weiter zu untersuchen - und finden kein einziges Tier mehr vor: Wenn sie beim ersten Besuch unwissentlich Chytrid-Sporen hinterlassen haben, kann der Pilz in der Zwischenzeit die Art völlig ausgerottet haben.

Forscher kennen inzwischen eine ganze Reihe von Arten, die nicht nur in Südamerika dem Pilz zum Opfer gefallen sind: 85 Prozent des gelbbeinigen Bergfrosches im kalifornischen Yosemite-Nationalpark sind inzwischen von dem Pilz befallen, auch Salamander und andere Kröten sind dort bedroht, berichtet Joseph Mendelson aus Atlanta. Auch in Japan ist der Pilz inzwischen angekommen, in Australien rafft er schon länger die Amphibien-Populationen dahin.

Sterben die Frösche und Kröten aus, verändert sich aber auch das Ökosystem erheblich. So fangen Amphibien oft Insekten, die kein anderes Tier sonst anrührt. Ohne Frösche und Kröten könnten also Insektenplagen drohen, die auch die Ernten in bestimmten Weltregionen vernichten könnten. Immerhin - alle Frösche und Amphibien dürfte der Chytrid-Pilz nicht ausrotten, er befällt augenscheinlich nur bestimmte Arten.

In Mitteleuropa starb übrigens vor rund 150 Jahren schon einmal eine große Tiergruppe nahezu vollständig aus, die Edelkrebse. Auch sie wurden damals von einem Pilz dahingerafft, der ursprünglich mit anderen Krebsen aus Amerika in die Alte Welt gebracht wurde. Einen ähnlichen Verbreitungsmechanismus befürchten Forscher auch für den Chytrid-Pilz. Der befällt nämlich in Afrika ebenfalls sehr viele Amphibien-Arten. Diese Arten aber überstehen die Infektion unbeschadet, weil sie sich vermutlich an den Erreger angepasst haben.

Eine dieser Amphibienarten erlebte seit den 1940er-Jahren eine Art Weltkarriere. Der Krallenfrosch Xenopus laevis wurde zunächst als lebender Schwangerschaftstest in alle Welt exportiert: Injiziert man den Tieren den Urin einer Frau, lassen bestimmte Hormone im Urin die Eier im Frosch reifen, wenn die Frau schwanger ist. Später war der Krallenfrosch ein sehr beliebtes Versuchstier in den Biotechnologie-Labors überall auf der Erde.

Xenopus laevis infiziert sich zwar mit dem Chytrid-Pilz, erkrankt jedoch nicht. So könnte ein Versuchstier unwissentlich eine für viele Amphibien tödliche Krankheit über die gesamte Welt verbreitet haben.

erschienen am 16. Februar 2007

Mysteriöses Verschwinden

Ostersymbol auf dem Rückzug: Obwohl die Hasen fruchtbar sind wie eh und je, hoppeln immer weniger über die Felder
Häschen in der Grube saß da und schlief. Wissenschaftler der Bonner Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung hatten es in der Abenddämmerung gefilmt. Als sie sich wenige Stunden später, noch vor Sonnenaufgang, erneut an den Feldrain pirschten, war der wenige Tage alte Baby-Mümmel weg. Auf dem Infrarotvideo ist nur das leere Nest zu sehen.

Bermuda-Dreieck am Ackerrand: Auf rätselhafte Weise verschwinden Junghasen aus ihren so genannten Sassen – meist einzeln, Nacht für Nacht. Ob der Fuchs sie holt, Greifvögel sich die zarten Junghoppel krallen oder die Kleinen an einer unbekannten Krankheit verenden, wissen die Bonner Experten noch nicht.

Ihre Beobachtungen könnten endlich das Geheimnis um den permanenten Schwund des Ostersymbols lüften. Seit Jahren hat das Sinnbild für ungestüme Fruchtbarkeit Nachwuchsprobleme. Zwar gibt es nur grobe Schätzungen zur Größe des deutschen Hasenvolks – die Hochrechnungen schwanken zwischen zwei und vier Millionen -, doch das langsame Verschwinden der munteren Frühlingsboten ist augenfällig.

Den Rückzug der Feldherren bemerkten zuerst die Jäger. Die Waidmänner hatten in den dreißiger Jahren noch an die drei Millionen Hasen erlegt. Ende der siebziger Jahre brachten sie noch über eine Million zur Strecke. Seit einigen Jahren verzeichnen die Jagdstatistiken Besorgnis erregende Beutezahlen: Nur noch rund 400 000 Langohren pro Saison fallen der Flinte zum Opfer.

Die Grünröcke schlugen Alarm und machten auch die Wissenschaftler auf die Misere aufmerksam.

„Obwohl der Feldhase vor unserer Tür lebt, war er bisher wenig erforscht“, wunderte sich das Team um Kai Frölich und Thomas Hildebrandt, Tiermediziner am Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Als sie ihre Untersuchungen vor drei Jahren mit einer weltweiten Datenbank-Recherche begannen, fanden sie noch nicht einmal ausreichend detaillierte Zeichnungen zur Anatomie des erdbraunen Ostermaskottchens.

Kein Wunder, dass es bisher zwar viele Theorien zum Hasenrückgang gab, aber kaum gesicherte Erkenntnisse. Neue Ergebnisse des gemeinsamen Feldhasen-Forschungsprojekts der Veterinäre und Zoologen vom IZW, der Bonner Forschungsstelle sowie der Freien Universität Berlin belegen nun, dass zumindest die Reproduktionsfähigkeit von Madame und Meister Löffelohr unbeeinträchtigt ist.

Mehr als 300 Tiere haben die Wissenschaftler mit Netzen gefangen, schonend in Narkose versetzt und mit Hilfe modernster Technologie untersucht. Zum ersten Mal beobachteten sie den Nachwuchs per Ultraschall im Mutterleib. Sie suchten in Blutproben und in Sperma nach Krankheitserregern sowie Schadstoffen. Sogar Genanalysen gehörten zum Fahndungsprogramm.

„Wir haben keinerlei Anzeichen für Unfruchtbarkeit gefunden „, fasst Tierarzt Thomas Hildebrandt die Ergebnisse zusammen. „Und die meisten Föten waren kräftig und gesund.“

Die These der Umweltschützer, dass Pflanzenschutzchemikalien und Insektenvernichtungsmittel die Feld- und Wiesenbewohner krank machen, konnten die Tiermediziner damit widerlegen.

Auch Infektionen wie die Hasenseuche EBHS (European Brown Hare Syndrome) raffen zwar bei akutem Ausbruch Tausende von Tieren dahin, können aber nach Erkenntnissen von Kai Frölich und seinen Mitarbeitern nur teilweise und örtlich begrenzt die Abnahme der Hasendichte erklären.

Ist der schlaue Fuchs schuld? Tatsächlich kommen die natürlichen Feinde nur selten in den Genuss eines ausgewachsenen, bis zu fünf Kilo schweren Feldhasen. Gut getarnt wartet der Flüchter bis zum letzten Moment auf das Nahen des Mörders. Wenn er dann aber richtig losflitzt, erreicht der Hoppler Motorroller-Geschwindigkeit. Bei 80 Kilometer pro Stunde kann er sogar noch rechtwinklige Haken schlagen. Der Nachwuchs ist freilich leichter zu erwischen. In den drei bis vier Wochen, die er braucht, um selbstständig zu werden, ist er kaum beaufsichtigt. Das Muttertier säugt die Jungen gewöhnlich nur einmal pro Nacht. Meist ist sie dabei schon wieder schwanger – Häsinnen gebären zwischen Januar und August bis zu viermal.

„Das Kinderkriegen geht so fix, dass die Räuber allein den Feldhasen nicht ausrotten können“, meint der Berliner Experte Kai Frölich.

Eher ist der Mensch des Hasen Tod. Etwa zehn Prozent der Äcker und Weiden werden jährlich mit Fabriken und Einkaufszentren bebaut. Auf den von Industriebauern mit Monokulturen bepflanzten Feldern findet das Langohr nur noch ein einseitiges Nahrungsangebot. Tagtäglich die gleichen Kräuter – noch ist ungeklärt, wie sich das eintönige Menü auf die Pflanzenfresser auswirkt.

Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse von nächtlichen Hasenzählungen mit grellen Scheinwerfern in mehreren Bezirken Bayerns und Nordrhein-Westfalens bestätigen diese These: „Je größer der Anteil an heterogener, strukturreicher landwirtschaftlicher Fläche, desto mehr Hasen haben wir gesichtet“, berichtet der Biologe Harald Kilias, Mitglied des Ausschusses „Natur- und Artenschutz“ im Deutschen Jagdverband.

„Ich vermute, dass viele Faktoren zusammenkommen“, sagt Wildtierarzt Kai Frölich. „Doch auch die tiermedizinische Forschung kann nur Hinweise geben, solange wir die Gesamtzahl der Feldhasen nicht kennen.“ Er plädiert deshalb für flächendeckende Zählungen. Bisher lieferten die Patrouillen-Fahrten, bei denen die Tiere nächtens durch starkes Licht aufgeschreckt werden, nur wenig aussagekräftige Stichproben.

Warten auf Big Brother. Um zu klären, wohin die Baby-Hasen im Dunkel der Frühlingsnächte verschwinden, wollen die Berliner Forscher demnächst fest installierte Infrarotkameras einsetzen. „Das wird spannend“, glaubt Reproduktionsmediziner Thomas Hildebrandt. „Vieles ist möglich. Vielleicht werden die Kleinen tatsächlich von anderen Tieren gefressen. Oder aber sie sind krank und schwach, entfernen sich vom Nest und verenden dann irgendwo.“

Schutzmaßnahmen auf dem Papier. Ökologen fordern mittlerweile eine ganzjährige Schonzeit für den Feldhasen. Naturschutzverbände stellten eine entsprechende Petition an den nordrhein-westfälischen Landtag, blieben bisher aber erfolglos. Die amtlichen Artenschützer haben den Hasen allerdings in mehreren ostdeutschen Bundesländern, in Hessen und ab Anfang Mai auch in Nordrhein-Westfalen als „gefährdet“ auf die „Rote Liste“ gesetzt. Für die Jäger ändert sich dadurch nichts. Sie dürfen den braunen Flüchter weiter zur Strecke bringen. Wenn sie ihn finden.

Und das sind nicht die einzigsten Tiere die verschwinden.

Vieler uns bekannter Tierarten sind auf der Roten Liste.









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